
Als Quereinsteiger Finanzberater werden
Immer mehr Menschen suchen nach beruflichen Alternativen und entdecken den Weg in die Finanzberatung. Die Nachfrage nach kompetenter Unterstützung bei Geldanlage, Altersvorsorge und Vermögensplanung wächst fortlaufend, was vielfältige Möglichkeiten für interessierte Neueinsteiger bietet. Viele wollen wissen, wie sie als Quereinsteiger Finanzberater werden können, welche Kenntnisse und Fähigkeiten besonders gefragt sind und welche Perspektiven sich in diesem Berufsfeld eröffnen. Ein professioneller Umgang mit Kunden erfordert nicht nur fundiertes Finanzwissen, sondern auch Kommunikationsstärke und Einfühlungsvermögen. Dabei sind langfristige und vertrauensvolle Beziehungen zu Klientinnen und Klienten entscheidend, um angemessene Lösungen und Konzepte anbieten zu können.
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Chancen und Potenziale als Quereinsteiger im Finanzberater-Beruf
Finanzthemen berühren beinahe alle Bereiche des täglichen Lebens. Viele Menschen benötigen fachkundige Beratung zu Investments, Kreditaufnahmen oder Absicherungen, wodurch ausgesprochen gute Perspektiven für Quereinsteiger entstehen. Bei einigen Anbietern besteht sogar gezielt Bedarf an wechselwilligen Fachleuten, die aus anderen Branchen kommen, weil diese oft frische Ideen und vielfältige Erfahrungen mitbringen. Das bedeutet, dass auch Personen ohne klassischen Werdegang im Finanzsektor geschätzt werden können, sofern sie sich das notwendige berufliche Rüstzeug aneignen. Mehr Selbstbestimmung und flexible Arbeitsmodelle sind außerdem häufig ein Vorteil in diesem Berufsfeld, was für viele eine große Motivation darstellt. Gleichzeitig besteht ein wachsender Bedarf an Beraterinnen und Beratern, die individuelle Kundenbedürfnisse erkennen und passgenaue Strategien entwickeln. Wer sich in diesem Markt richtig positioniert, hat Aussicht auf stabile Einkommensquellen und eine verantwortungsvolle Tätigkeit mit Zukunft. Anliegen wie private Altersvorsorge, Sparpläne oder Immobilienerwerb werden in einer immer komplexeren Finanzlandschaft stetig wichtiger. Dadurch steigen auch die Erwartungen an professionelle Finanzberatung, die Klarheit schafft und Orientierung gibt. Quereinsteiger können gezielt neue Impulse setzen und oft einen unverstellten Blick auf die finanziellen Herausforderungen von Kundinnen und Kunden einbringen, was sich förderlich auf die Beratungsqualität auswirkt.
Warum Sie in der Finanzberatung gefragt sind
Quereinsteiger sind für manche Institute und Beratungsfirmen interessant, weil sie aus anderen Wirtschaftszweigen frische Expertise mitbringen. Viele Kunden schätzen Beraterinnen und Berater, die Zusammenhänge aus unterschiedlichen Branchen herstellen können und so ganzheitliche Finanzkonzepte entwerfen. Ein weiterer Grund ist die Vielfalt an privaten Kundenthemen: Ob Altersvorsorge, Versicherungsabsicherung oder Vermögensaufbau, oft stoßen Kunden auf Detailfragen, bei denen eine kompetente Begleitung wichtig wird. Wer bereits in anderen Dienstleistungsbereichen Erfahrungen gesammelt hat, kennt die Bedeutung von Serviceorientierung und Verbindlichkeit. In einer Zeit, in der persönliche Beratung stärker geschätzt wird, können sich Quereinsteiger mit ausgeprägten Soft Skills schnell einen Namen machen.
Oft kommt hinzu, dass Kundinnen und Kunden nicht nur an streng juristischen Details interessiert sind, sondern die komplexe Welt der Finanzen in verständlicher Form aufbereitet haben möchten. Menschen, die Informationen klar und strukturiert vermitteln, sind deshalb gefragt. Dabei ist es nicht zwingend nötig, eine langjährige Bank-Ausbildung vorzuweisen, solange die Bereitschaft besteht, sich das notwendige Finanzwissen anzueignen. Wer mit Empathie und Authentizität auftritt, überzeugt häufig eher als diejenigen, die mit reinem Fachjargon argumentieren. Auch ein offener Kommunikationsstil wird geschätzt, da Finanzentscheidungen oft weitreichende Folgen haben und Kunden komplettes Vertrauen brauchen. Genau das ist einer der Hauptgründe, warum es für Quereinsteiger in der Finanzberatung spannende Chancen gibt: Eine neue Perspektive auf Finanzthemen kann Brücken schlagen und Hemmschwellen abbauen.
Wie Sie vom Branchenwachstum profitieren
Eine steigende Anzahl von Haushalten sucht Rat zu Themen wie Kapitalanlagen, Altersvorsorge und Immobilienfinanzierung. Mit diesem wachsenden Beratungsbedarf wächst auch die Zulaufquote in der Branche, wovon Quereinsteiger unmittelbar profitieren können. Wer dieses Momentum geschickt nutzt, kann Stammkunden aufbauen und Empfehlungen erhalten, die eine solide Basis für künftige Geschäftsbeziehungen schaffen. Die Digitalisierung öffnet weitere Wege: Viele Institute und selbstständige Berater setzen auf Online-Beratungsangebote und nutzen digitale Tools, um Prozesse zu beschleunigen. Davon können Neueinsteiger profitieren, indem sie sich frühzeitig in modernen Technologien schulen und damit eine zeitgemäße Beratung anbieten.
Zudem bietet das Branchenwachstum die Gelegenheit, sich auf bestimmte Felder zu spezialisieren. Beispielsweise rücken nachhaltige Geldanlagen immer stärker in den Fokus, genauso wie passives Investieren per ETF-basierter Strategien. Neueinsteiger haben oft den Vorteil, solche Themen unbefangener anzugehen und sich zielgerichtet als Expertinnen oder Experten zu positionieren. Auch der Markt für betriebliche Altersvorsorge wächst, wodurch zusätzliche Beratungsleistungen gefragt werden. Es lohnt sich, den Kontakt zu anderen Branchenprofis herzustellen und sich gegenseitig zu empfehlen, um den eigenen Kundenstamm zu erweitern. Oft unterschätzt wird dabei die Bedeutung guter Netzwerkstrukturen, denn gerade in Wachstumsphasen entstehen lohnenswerte Kooperationen. Eine übersichtliche Zusammenstellung zum möglichen Beratungsportfolio und den jeweiligen Wachstumspotenzialen kann beispielsweise so aussehen:
Beratungsfeld | Wachstumsprognose | Besonderheiten |
---|---|---|
ETF- und Fondsberatung | Stark steigend | Hohe Nachfrage nach transparenten Anlagen |
Nachhaltige Investments | Deutlich zunehmend | Gesellschaftliches Interesse wächst rasant |
Private Altersvorsorge (Rentenmodelle) | Kontinuierlich steigend | Kunden suchen stabile Zukunftslösungen |
Betriebliche Altersversorgung (bAV) | Erweitertes Segment | Kooperationen mit Arbeitgebern sinnvoll |
Die Tabelle zeigt, welche Geschäftsbereiche in der Finanzberatung besonders dynamisch sind. Wer sich in einem oder mehreren Feldern etabliert, kann vom anhaltenden Aufschwung profitieren und sich einen Expertenstatus aufbauen, der langfristig Sicherheit und Wachstum verheißt.
Voraussetzungen für den erfolgreichen Quereinstieg
Neueinsteiger sollten nicht nur an die Aussicht auf lukrative Einkommensmöglichkeiten denken, sondern sich realistisch mit den Anforderungen beschäftigen. Es braucht eine solide Basis an Fachwissen zu Finanzprodukten, Rechtsfragen, Steuerthemen und Versicherungsmodellen, um Mandantinnen und Mandanten kompetent beraten zu können. Darüber hinaus sind Kommunikationsgeschick, rhetorische Fähigkeiten und eine ausgeprägte Kundenorientierung entscheidende Eckpfeiler. Wer sich als Quereinsteiger Finanzberater werden sieht, sollte außerdem Wert auf kontinuierliche Weiterentwicklung legen. Auch das strukturierte Erfassen von Kundenbedürfnissen, das Erstellen von individuellen Konzepten und die Nachbetreuung gehören zu den Tätigkeiten, die hohe Aufmerksamkeit erfordern. Eine gründliche Vorbereitung spart später viele Umwege und sorgt dafür, dass sich Kundinnen und Kunden rasch gut aufgehoben fühlen. Trotz anspruchsvoller Lernkurven ist für viele der Einstieg machbar, wenn sie lernbereit sind und sich in neue Themenbereiche hineinfuchsen. Ein durchdachter Zugang zu Netzwerken und eine gewisse Ausdauer beim Aufbau eines Kundenstamms sind ebenfalls hilfreich.
Wichtige Fachkenntnisse für angehende Finanzberater
Wer beruflich neu durchstarten möchte, profitiert von einem soliden Hintergrundwissen zu Geld- und Kapitalmarktprodukten. Dazu gehören Aktien, Anleihen, ETFs, Fonds und Versicherungsmodelle, deren Funktionsweise verinnerlicht werden sollte. Darüber hinaus sind Kenntnisse zur steuerlichen Behandlung von Finanzinvestments von erheblicher Bedeutung, um Klientinnen und Klienten auch in steuerrechtlichen Fragen weiterhelfen zu können. Hilfreich ist es, sich von Anfang an mit einschlägigen Fachpublikationen, Online-Kursen und Seminaren zu beschäftigen, die den Einstieg erleichtern. Zudem kommen Quereinsteiger um Regulierungsvorschriften und Verbraucherschutzbestimmungen im Finanzsektor nicht herum, denn die Einhaltung legaler Vorgaben wird streng überwacht.
Neben klassischen Finanzthemen sind aber auch branchenspezifische Interna interessant, etwa die Arbeitsweise von Finanzaufsichtsbehörden oder relevante Standards bei Banken und Versicherungen. Wer auf diesem Gebiet gut informiert ist, kann Kundinnen und Kunden nicht nur Lösungen anbieten, sondern auch die Hintergründe besser verständlich machen. Damit wächst das Vertrauen in die Beratung und die Wahrscheinlichkeit größerer Geschäftsabschlüsse. Es gibt viele Quellen, die für eine fundierte Vorbereitung infrage kommen, zum Beispiel Fachportale für Finanzthemen oder Online-Plattformen wie die BaFin-Website. Die fortlaufende Recherche und das Aneignen neuer Inhalte sorgen dafür, Schritt zu halten und die eigenen Dienstleistungen zeitgemäß zu halten.
Soziale Kompetenzen und Kundenorientierung
Einige Interessenten unterschätzen, wie wichtig Einfühlungsvermögen, aktives Zuhören und gekonnte Gesprächsführung sind. Gerade in Geldfragen sind viele Menschen verunsichert und wünschen sich eine einfühlsame Beratung, die ihre Bedürfnisse und Ängste ernst nimmt. Sie sollten den Kunden das Gefühl vermitteln, dass ihre finanziellen Ziele verstanden werden und Sie gemeinsam eine tragfähige Strategie erarbeiten. Dabei hilft eine klare Struktur im Beratungsgespräch, um auch komplexe Spezialthemen verständlich zu machen. Gleichzeitig ist ein respektvoller Umgangston unverzichtbar, damit die Vertrauensbasis erhalten bleibt und langfristige Geschäftsbeziehungen entstehen können.
Beraterinnen und Berater, die es verstehen, in verschiedenen Lebensphasen ihrer Kunden passende Konzepte zu entwickeln, steigern zudem ihre Glaubwürdigkeit. Dazu gehört, flexibel auf Sinneswandel zu reagieren, wenn sich beispielsweise die familiäre oder berufliche Situation ändert. Soziale Kompetenzen greifen hier ineinander: Empathie, Kommunikationsgeschick und Zuverlässigkeit bilden eine Einheit, die im Finanzberater-Beruf essenziell ist. Wer Ihnen gegenübersitzt, möchte spüren, dass Sie nicht nur Fachkompetenz, sondern auch echtes Interesse an seiner Lebenssituation haben. Diese Fähigkeit ist heute ein wichtiger Erfolgsfaktor im Wettbewerb um Kundinnen und Kunden, die sich in einer immer komplexer werdenden Finanzwelt zurechtfinden möchten.
Ausbildung und Weiterbildung für Quereinsteiger
Die beruflichen Pfade zum Finanzberater sind vielfältig, und längst nicht alle starten im Bankwesen oder mit einem betriebswirtschaftlichen Studium. Um sich dennoch sicher auf dem Markt zu bewegen, sind Aus- und Weiterbildungsangebote sehr sinnvoll und zum Teil sogar vorgeschrieben. Zertifizierungen schaffen Vertrauen bei Neukunden und ermöglichen Einsteigern, sich Behördenanforderungen anzupassen. Das Spektrum reicht von IHK-Lehrgängen bis hin zu spezialisierten Studiengängen, die nebenberuflich absolviert werden können. Obwohl es Zeit und Energie kostet, lohnt sich dieser Aufwand in der Regel, da gut ausgebildete Quereinsteiger sich bald durch professionelle Beratung und fundiertes Fachwissen auszeichnen.
Zertifizierungen und Lizenzen im Finanzsektor
Wer als Berater tätig werden möchte, wird schnell mit offiziellen Zulassungen und erforderlichen Qualifikationen konfrontiert. Darunter fallen beispielsweise die Sachkundeprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer, die für Versicherungsvermittlung oder Finanzanlagenvermittlung abgelegt werden müssen. Diese Nachweise gewährleisten, dass Beraterinnen und Berater gesetzliche Mindeststandards erfüllen und verantwortungsvoll beraten können. Darüber hinaus existieren Optionen wie der Certified Financial Planner, die zusätzliche Seriosität und Fachkompetenz signalisieren. Zwar bedarf es dafür oftmals einiger Studien- und Praxisphasen, doch in den meisten Fällen steigern solche Lizenzen das Vertrauen potenzieller Kunden.
Eine angemessene Vorbereitung auf solche Prüfungen ist essenziell, um grundlegende Kenntnisse zu festigen und sich in Spezialthemen zu vertiefen. Viele Bildungsanbieter haben digitale Formate entwickelt, die sich gut mit dem Arbeitsalltag oder familiären Verpflichtungen vereinbaren lassen. Wer diese Prüfungen erfolgreich besteht, darf nicht nur rechtlich korrekt beraten, sondern erhöht auch deutlich seine Glaubwürdigkeit auf dem Finanzmarkt. Da in der Branche viel Wert auf Transparenz und Zuverlässigkeit gelegt wird, sind Lizenzen und Zertifikate wichtige Bausteine zur langfristigen Karriereentwicklung. Es lohnt sich also, frühzeitig zu eruieren, welche Abschlüsse und Genehmigungen für den anvisierten Tätigkeitsbereich erforderlich sind.
Schulungsmöglichkeiten und Lernstrategien
Quereinsteiger profitieren von einer breiten Palette an Lernmöglichkeiten: Vom klassischen Präsenzseminar über Online-Kurse bis hin zu Inhouse-Schulungen bei Banken oder Versicherungen. Wer strukturiert an die Sache herangeht, legt am besten einen individuellen Lernplan an. So gelingt es, die Themen Schritt für Schritt zu bearbeiten, ohne von der Fülle der Informationen überfordert zu werden. Videos, Podcasts und Webinare bieten Praxisnähe und Beispiele aus dem Alltag, die den Lernstoff greifbar machen. Eine sinnvolle Lernstrategie setzt zudem auf Wiederholungen, um das Gelernte zu festigen, und auf fachlichen Austausch, etwa mit anderen Quereinsteigern oder erfahrenen Profis.
Nicht zu unterschätzen ist der Nutzen von Mentorenprogrammen, in denen erfahrene Finanzberater ihre Newcomer gezielt unterstützen. Wer das Angebot solcher Programme wahrnimmt, profitiert von lived Erfahrungen, die in keinem Lehrbuch stehen. Dabei erhält man Feedback zu Kundenberatung, Angebotsgestaltung oder Gesprächsführung, wodurch das eigene Vorgehen deutlich verbessert werden kann. Lernplattformen und Lernapps ermöglichen es außerdem, spezifische Module zu wiederholen, wenn sich Lücken zeigen. Durch ein solches Zusammenspiel verschiedenster Maßnahmen entsteht ein stabiles Fundament, auf dem Sie Ihr Beraterprofil aufbauen und sich von Anfang an professionell positionieren können.
Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten
Mit einem soliden Wissensfundament und ersten Praxiserfahrungen eröffnen sich vielversprechende Perspektiven. Der Markt bietet nach wie vor großen Spielraum für Finanzberater mit innovativen Ansätzen. Auch das Modell der Selbstständigkeit ist für Quereinsteiger attraktiv, da es mehr Entscheidungsfreiheit und Gestaltungsmöglichkeiten zulässt. Wer sich für eine Angestelltenposition entscheidet, findet bei Banken, Versicherungen oder Finanzdienstleistern ein breites Spektrum an Karrierepfaden. Durch den Ausbau eigener Kundenstämme und beständiges Networking lassen sich lukrative Mandate gewinnen, was die Verdienstmöglichkeiten spürbar beeinflusst. Dazu kommen modernisierte Arbeitsmodelle wie digitale Beratung, die neue Kundenkreise erschließen.
Spezialisierungen für langfristigen Erfolg
Ein Weg, sich am Markt abzuheben, führt über spezialisierte Beratungsschwerpunkte. Wer sich beispielsweise auf nachhaltige Geldanlagen konzentriert, kann eine wachsende Klientel ansprechen, die Wert auf ethisches Investment legt. Ebenso rentabel kann der Fokus auf Immobilienfinanzierung sein, zumal Wohnungen und Häuser für viele Menschen die wichtigste Investitionsentscheidung darstellen. Fokussierte Fachkenntnisse in diesem Bereich steigern Ihre Anerkennung als kompetenter Partner bei Hauskauf oder Baufinanzierung. Kunden, die sich intensiv mit solchen Themen auseinandersetzen, greifen gern auf jemanden zurück, der umfassendes Spezialwissen mitbringt.
Durch Spezialisierungen lassen sich auch höhere Honorarsätze rechtfertigen, weil die Expertise im Einzelfall tiefer geht. Wer etwa berufliche Vorsorgekonzepte für Selbstständige und Freiberufler entwickelt, kann Erfolg versprechen, wenn er die Besonderheiten dieser Zielgruppe versteht. Solche Spezialisierungen sind nicht nur wirtschaftlich lukrativ, sondern auch fachlich erfüllend, weil Sie sich intensiv mit einem begrenzten Themengebiet befassen. Zudem erleichtert es den Marketingaufwand, da Sie gezielt Kundinnen und Kunden ansprechen können, die genau Ihr spezielles Angebot suchen. Eine eindeutige Positionierung erhöht die Sichtbarkeit und wirkt sich günstig auf Weiterempfehlungen aus, was Ihr Geschäft nachhaltig belebt.
Netzwerke und Mentoren für den Aufbau Ihrer Karriere
Eine gut vernetzte Finanzberaterin oder ein gut vernetzter Finanzberater findet neue Kunden leichter und bleibt über aktuelle Branchentrends auf dem Laufenden. Durch den Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ergeben sich oft wertvolle Kooperationsmöglichkeiten, etwa durch gegenseitige Empfehlungen bei spezifischen Kundenanfragen. Viele Quereinsteiger schließen sich Initiativen oder Berufsverbänden an, um sowohl Kontakte als auch Weiterbildungen zu erhalten. Auch LinkedIn und ähnliche Plattformen sind nützlich, um Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und Fachinformationen auszutauschen. Ein Mentorenprogramm kann zudem motivieren, den eigenen Lernprozess zu beschleunigen und typische Stolpersteine zu vermeiden.
Mentoren und Mentorinnen bringen wertvolles Praxiswissen mit und können bei konkreten Anliegen als Ratgeber fungieren. Besonders in der Anfangsphase sind solche Ressourcen hilfreich, um Unsicherheiten aus dem Weg zu räumen. Wer sich Unterstützung sucht, profitiert häufig von direkten Einblicken in Best Practices, erhält Feedback zur Gesprächsführung und lernt Verhandlungstechniken kennen. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Sie offen für Ratschläge sind und Ihre eigenen Lösungsansätze immer wieder hinterfragen. Mit einer gesunden Mischung aus Lernbereitschaft, Eigeninitiative und Offenheit wird das Netzwerk mit der Zeit zum Karrierebooster, da sich neue Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten ergeben.
Häufig gestellte Fragen zum Quereinstieg in die Finanzberatung
Die Finanzbranche kann für Einsteiger komplex wirken. Trotzdem sind viele alltägliche Fragen leicht zu beantworten, wenn Sie wissen, wo Sie gezielt nach Informationen suchen können. Vermittlungsberechtigungen, Prüfungen und finanzielle Fördermöglichkeiten stehen dabei häufig im Vordergrund. Die folgenden Abschnitte beleuchten typische Anliegen von Quereinsteigern, die sich mit den Kosten für Ausbildungen und Zertifikate auseinandersetzen sowie ihre Chancen auf ein ansprechendes Einkommen überprüfen möchten. Mit Blick auf den beruflichen Erfolg lohnt es sich, Klarheit über Finanzierung, Verdienst und Aufstiegsmöglichkeiten zu schaffen.
Finanzierung Ihrer Weiterbildung als Quereinsteiger
Fortbildungen und Zertifizierungen können mitunter erhebliche Kosten verursachen, weshalb eine kluge Finanzplanung sinnvoll ist. Oft gibt es staatliche Förderprogramme oder Bildungsgutscheine, die einen Teil der Gebühren abdecken. Wer sich im Angestelltenverhältnis befindet, kann unter Umständen mit Zuschüssen des Arbeitgebers rechnen, wenn dieser an gut qualifizierten Teams interessiert ist. Selbstständige und Einzelunternehmer greifen oft auf eigene Ersparnisse zurück, sollten jedoch frühzeitig kalkulieren, wie sich Weiterbildung in den Geschäftsplan integriert. Manchmal bieten Kammern oder Verbände auch Ratenzahlungen für ihre Kurse an, was den finanziellen Druck etwas mindert.
Es hilft, verschiedene Angebote zu vergleichen und sich bei Fachkollegen zu erkundigen, welche Weiterbildungen wirklich sinnvoll sind. Ein kostspieliges Seminar, das nicht direkt auf die Praxis zugeschnitten ist, bringt nicht immer den erhofften Nutzen. Wer geschickt plant, setzt auf Module, die schnell anwendbares Wissen vermitteln und einen spürbaren Mehrwert in der Kundenberatung liefern. Dadurch beschleunigt sich im Idealfall die Amortisation der Kosten. Lernen Sie Menschen kennen, die bereits erfolgreich ähnliche Ausbildungen absolviert haben, und profitieren Sie von deren Erfahrung. Mit diesem Vorgehen vermeiden Sie unnötige Ausgaben und optimieren gleichzeitig Ihr Qualifizierungsprofil.
Verdienst- und Aufstiegschancen im Finanzberater-Beruf
Der Verdienst hängt stark davon ab, wie clever Sie den Markt angehen. Wer nach dem Quereinstieg intensiv an seinem Netzwerk arbeitet und aktiv neue Kunden gewinnt, kann sehr attraktive Einkommensperspektiven entwickeln. Angestellte Finanzberater erzielen häufig ein Fixgehalt, das durch leistungsbezogene Boni oder Provisionen aufgestockt wird. Selbstständige Berater oder Versicherungsmakler arbeiten oft auf Provisionsbasis, wobei es natürlich darauf ankommt, welche Mandate sie übernehmen und wie erfolgreich sie darin sind, langfristige Verträge zu betreuen. Viele Finanzberater setzen außerdem auf Bestandsprovisionen, die eine gewisse Stabilität garantieren.
Langfristig lässt sich das Einkommen steigern, indem Sie Ihren Kundenstamm vergrößern und sich zu Themen positionieren, die in der Branche gefragt sind. Ein weiterer Faktor ist die eigene Weiterbildung: Wer zusätzliche Kompetenzen nachweisen kann, erhöht üblicherweise seine Verhandlungsposition gegenüber Arbeitgebern und Kunden. In größeren Organisationen können zudem Führungspositionen in Reichweite liegen, falls Sie sich für Mitarbeiterführung und Organisationsaufgaben interessieren. Wer lieber selbständig bleibt, kann sein Honorarportfolio diversifizieren und etwa Beratungspauschalen anbieten, um das finanzielle Risiko zu verteilen. Auf diese Weise steht einer erfolgreichen Laufbahn als Finanzberater wenig im Wege.
Üblicherweise spielen Altersgrenzen keine große Rolle. Entscheidend sind die Bereitschaft zu lernen und ein seriöses Auftreten.